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So, da bin ich nun wieder. Angekommen in der Heimat. Nach einer langen Nacht mit 2 Fluegen, die je 9 Std. gedauert haben, hab ich meine Fuesse wieder auf deutschen Boden gestellt. Und ich find es zu kalt hier. An der Passkontrolle in Duesseldorf habe ich bereits das erste mal gedacht: “Kalt hier!” Und da war ich ja noch nicht mal 30 min da. Kannst du machen nix, musst du gucken zu. Also Pass gezeigt (Perso ist mittlerweile ungueltig geworden…), Rucksack vom Band gepickt (und da waren sonst wirklich nur Koffer, ich hab keinen anderen Menschen gesehen, der mit Rucksack gereist ist… Ich fand das komisch.) und dann den Ausgang gesucht. Dort wurde ich dann von meinem persoenlichen Empfangskomitee begruesst und mit Freudentraenen in die Arme geschlossen. Ein kurzer Vergleich, wie braun ich geworden bin, hat es auch gegeben. Ja, ich hab denn Wettbewerb gewonnen! =)
Noch ein paar Worte zu Singepur:
Es waren sehr schoene Tage, die ich sooooo stressfrei verbracht habe. Sightseeing stand einfach mal hinten an und ich hab ein paar coole Leute getroffen. Angefangen bei Maike, die ihren letzten Abend in Singapur an dem Tag gefeiert hat, als ich angekommen bin, total uebermuedet, weil ich ne Nachttour von Georgetown nach Singapur hinter mir hatte. Also hiess es abends: “Hey, kommst du mit was trinken?” “Aehmmm.” Ich bin doch gerade erst angekommen und sooooo muede. “Ja, klar.” Die Nacht war also kurz und den Morgen danach hab ich erst mal meinen Hintern nicht aus dem Bett mobilisiert, es war so schoen gemuetlich da (wirklich, das beste Bett, dass ich zu dem Zeitpunkt seit laengerem hatte!). Dann bin ich mit Shane rumgezogen, ein Amerikaner, den ich dann doch beim sightseeing rumgeschleppt habe. Und abends bin ich so kaputt vom rumlaufen ins Bett gefallen. Am naechsten Tag hab ich dann wieder Shane durch die gegend gescheucht und ihn nach Chinatown mitgenommen. Chinatown war aber nicht so der Knaller. Als wir dann wieder im Hostel angekommen sind, hab ich mich dann noch mit Tarek unterhalten, der seit 2 Tagen in Singapur war und sich damit beschaeftigt hat, wann er weiterfahren will und wohin usw. Ueber dieses Gespraech ist es dann so spaet geworden, dass der Hostelmensch uns darauf hingewiesen hat, dass er jetzt das Licht ausmachen werde. Wir haben uns dann entschieden, schlafen zu gehen und haben brav unsere Zaehne geputzt. Aber irgendwie waren wir gar nicht muede… Fazit war, dass wir uns auf den Weg zu 7/11 und eine Bierprobe gemacht haben. Ich glaube wir haben wirklich alle wichtigen suedostasiatischen Biersorten durchgetrunken. Die Nacht war dann in Folge dessen auch recht kurz und ausschlafen ging auch nicht, weil ich an diesem Morgen auschecken musst. Mein letzter Tag, bevor ich abends zum Flughafen gefahren bin. Die Fluege hab ich also bereits muede angetreten… Bei Emirates kann man uebrigens aus ungefaehr 1000000 Filmen auswaehlen. Ich hab versucht drei oder vier zu gucken, aber ich war zu muede und bin bei ausnahmslos jedem Film eingeschlafen. Sogar zum Essen mussten sie mich wecken und einmal haben sie es mir hingestellt und mich schlafen lassen. Wer mich kennt weiss, dass ich eigentlich immer essen kann und das durchaus gerne tue. Dass ich eine Mahlzeit stehen lasse ist also aeusserst ungewoehnlich fuer mich. Ich muss schon sagen, eine gute Grundlage gegen den Jetlag war das auch nicht. Aber es hat Spass gemacht und war ein toller letzter Abend in Singapur.
Ich bin raus!
Von – Nach – Flug – Abflug – Ankunft
Singapur – Dubai Intern. Airport – EK349 – 12.2.2010 0.25 Uhr – 6.00 Uhr
Dubai Intern. Airport – Duesseldorf Intern. Airport – EK055 – 12.2.2010 8.40 Uhr – 12.50 Uhr
Das bedeutet fuer unseren Blog, dass er hier vorerst endet. Marta reist ohne mich weiter und wird in Australien vorerst von Bo begleitet. Der Titel “leamarta” passt daher nicht mehr. Ob und in welcher Form ein weiterer Blog geschrieben wird, bleibt im Moment offen.
Allerdings werde ich von zu Hause noch ein paar Bilder hochladen und noch ein paar Kleinigkeiten nachtragen.
So, damit ihr endlich mal wieder nen Ueberblick bekommt: Wir sind in Land Nummer 5 angekommen.
1 – Indien
2 – Thailand
3 – Laos
4 – Kambodscha
(- – Thailand)
5 – Malaysia
Wir sind hier vor 2 Tagen angekommen und befinden uns immer noch in der Naehe der thailaendischen Grenze.
Was uns bisher beiden sehr deutlich aufgefallen ist, ist dass die Menschen hier einem wirklich sehr freundlich gegenuebertreten. Das tun sie in Thailand auch (heisst ja schliesslich das Land des Laechelns), aber hier laecheln sie dich nicht nur an, sondern bieten sehr hoefflich und nicht mal aufdringlich ihre Dienste an. Zum Teil laeuft man auch einfach nur eine Strasse entlang und wird freundlich und respektvoll gegruesst “Hallo M’am!”. Das schmeichelt einem fast. Und ausserdem sind sie sehr aufmerksam. Ich war auf der Suche nach einem ATM (Geldautomaten), als ich in einer Tankstelle nachgefragt habe (auf einer anderen Tankstelle hatte ich einen ATM gesehen…, aber hier gabs keinen). Der junge Mann an der Kasse hat mich dann auf kuerzestem Weg zur Bank auf der anderen Strassenseite geschickt und mich dann darauf hingewiesen, dass ich mir meine Tasche nicht nur ueber die Schulter haengen sollte, weil es ein verbreiteter Trick ist mit dem Motorrad von hinten angefahren zu kommen und der “Beifahrer” schnappt sich die Tasche waehrend der Fahrer Gas gibt… Ich hatte von dem Trick gehoert, gelesen und ihn im Kopf gehabt, aber ich hab beim Rumlaufen nicht dran gedacht. Ich bin dem jungen Mann wirklich dankbar, dass er mich drauf aufmerksam gemacht hat und hab meine Tasche von nun an ueber den Kopf gehaengt.
Ich war beim Friseur, was auch mal dringend noetig war. 2 US$. Wenn eine von euch demnaechst zum Friseur geht, koennte diejenige ja mal fragen, obs fuer 2 US$ geht (bei Jungens gilts nicht, weil die ja sowieso weniger bezahlen als Maedels). Der Unterschied zu einem Friseur in der Heimat besteht allerdings in dem Vorteil, dass man dort meine Muttersprache spricht und zumindest die Sprache nicht zu Missverstaendnissen fuehren kann. Aber fuer 2 US$ war es das Risiko wert. Zum Ablauf des Ereignisses: Ich bin rein in den Laden (ich hatte Vormittags bereits gefragt, was es kostet) und hab auf ein Bild an der Wand gezeigt, das eine junge Frau mit einem westlichen Haarschnitt zeigt. Daraufhin haben die beiden Friseurinnen begonnen zu kichern und eine von beiden deutete auf einen Stuhl, auf den ich mich setzen sollte. Zum Glueck konnte sie ein bisschen Englisch und wir haben versucht uns zu verstaendigen, wie lang denn die Gesamthaarlaenge sein soll. Zumindest war das meine Intention. Sie hat dann angefangen, zu “schneiden”. Waehrend der ganzen Zeit, in der sie an meinen Haaren gearbeitet hat, hat sie ihre Schere allerdings nur ca. 5 mal in die Hand genommen. Sie hat stattdessen eine Rasierklinge, die in einem bespeziellen Kamm gehalten wurde, benutzt. Fuer den ganzen Schnitt. Das war schon mal komplett anderes als in Germany. Anders war auch, dass sie meine Haare zwar immer wieder gekaemmt, aber nie mit ihrem Kamm abgeteilt hat, um in Straenen zu schneiden. Sie hat Straene fuer Staene geschnitten, aber die Straenen kamen halt, wie sie kamen… Und immer wenn sie ihren Kamm gerade nicht brauchte, hat sie ihn in ihre Haare gesteckt. Auch anders als deutsche Friseurinnen das tun (in der anderen Hand halten). Aber fuer mich war die spannenste Frage, wie es am Ende aussehen wird. Ob es so wird, wie ich es mir vorstelle. Und zwischenzeitlich konnte ich nicht mal den Arbeitsprozess beobachten, weil ich die Brille abnehmen musste (das kenn ich ja schon vom Friseur). Ich war wirklich ein bisschen nervoes, bis ich mir gesagt habe, dass sie ja schon laenger Friseurin ist und das schon irgendwie hinbekommen wird. Um endlich die alles entscheidende Frage zu beantworten: ja, ich bin zufrieden, es ist doch wesentlich kuerzer geworden, als ich es eigentlich wollte, aber ich bin mittlerweile sogar froh darueber. =)
Was sonst noch in den letzten Tagen so war
Wir sind am 20.1. von Phnom Phen nach Siem Reap gefahren. Den Tag haben wir sehr guenstig abgepasst, weil das einer von 4 Regentagen war, die wir bisher erlebt haben. Ein Regentag in Indien und die anderen 3 hier in Kambodscha.
In Phnom Phen haben wir uns die Killingfields angesehen und uns vorwiegend mit der Geschichte Kambodschas befasst (Rote Khmer und Pol Pot). Im Hostel wurde sogar der Hollywood-Film zu diesem Thema gezeigt, und sogar den haben wir nicht ausgelassen.
Hier in Seam Reap haben wir dann weiter kulturelle Pfade beschritten und sind noch weiter zurueck gegangen, in der Geschichte Kambodschas. Wir haben uns Angkor Wat angesehen. Eine alte Stadt, die riesig ist und von der nur noch echt beeindruckende Tempelanlagen uebrig sind.
Und morgen gehts wieder zurueck nach Thailand. Aber diesmal werden wir uns nicht in den Norden bewegen, sondern nur im Sueden bleiben. Marta macht sich von hier direkt auf nach Bangkok, wobei sie von Lawrence begleitet wird, der seit Don Det mit uns gereist ist. Dort werden auch sie sich trennen. Ich fahre, bevor ich wieder in Bangkok aufschlagen werde, nach Ko Chang.
Noch eine kurze Bemerkung zum Schluss
Wir ueben seit dem 20.12. sehr fleissig mit Staebchen zu essen (manchmal bleibt uns fast nix anderes uebrig – wir koennten nach uns fuer uns ueblichem Besteck fragen, wollen wir aber gar nicht). Und mittlerweile klappt die Nahrungsaufnahme auf diesem Wege eigentlich auch immer. An manchen Tagen besser, an anderen schlechter…










































